ADS-B

Was ist das?

ADS-B steht für "Automatic dependent surveillance-broadcast" und ist eine für die Luftfahrt relativ neue Technik. Das Konzept hinter ADS-B erlaubt eine Flugzeugidentifikation ohne die klassische Radarstation. Dies funktioniert so, dass die Flugzeuge mit einem sog. ADS-B Sender ausgestattet sind und damit kontinuierlich ihren Identifikationscode, die Position, Richtung, Flughöhe und einige andere Daten senden. Mit einem sog. ADS-B Empfänger wie unserem Radar Stick Empfänger kann jedermann diese ausgestrahlten Daten empfangen. Sowohl Flughäfen als auch private Anwender (Luftfahrtbegeisterte) tun dies weltweit und füttern diese Daten in diverse Netzwerke für Verfolgungs- und Überwachungszwecke.

ADS-B

Was sind die Nachteile von ADS-B?

Fast alle modernen Flugzeuge haben einen ADS-B Transponder ab Werk und viele Luftfahrtgesellschaften rüsten auch ältere Flugzeuge damit aus. Aber es gibt keine internationale Regulierung oder ein Gesetz dass sie dazu zwingt. Im Ergebnis sind heute weltweit etwa 60% aller Flugzeuge mit ADS-B ausgerüstet, mit etwa 90% Abdeckung für die Flotten die in Europa fliegen. Für Radar Spotter bedeutet das, dass wir nicht jedes Flugzeug anzeigen können, sondern nur die die auch ADS-B haben.